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Trennung im Alter

Eine Trennung vom geliebten Partner ist gerade nach vielen Jahren des Zusammenlebens ein einschneidender Moment. Wir helfen Ihnen, sich auf diese neue Situation einzustellen.

Trennungen bewältigen

Wenn aus Partnerschaft Pflege wird

Langjährige Beziehungen und Partnerschaften bilden eine Grundlage für ein zufriedenes Leben auch im hohen Alter. Doch der Wunsch danach, gemeinsam in Gesundheit alt zu werden, wird leider oft nicht erfüllt. Gerade in diesem Lebensabschnitt wird der Einzelne häufig mit Krankheit oder auch dem Tod des geliebten Menschen konfrontiert.

Dies stellt die Betroffenen nicht nur vor neue Herausforderungen, sondern ist darüber hinaus meist eine immense Belastung.

Der Partner, der immer eine Stütze, ein Vertrauter war, eben der Partner an der Seite des anderen, ist plötzlich gänzlich auf die Hilfe des anderen angewiesen. Die Rollenverteilung ändert sich, vor allem dann, wenn Frauen erkranken.

Um diese schwierige und körperlich wie auch emotional belastende Situation zu meistern, ist es wichtig, dass der gesündere beziehungsweise pflegende Partner sich neben dem „Kümmern“ seine eigenen Freiräume sucht und wahrt. Gerade bei der Pflege dementiell erkrankter Menschen ist es unerlässlich, für sich selbst abseits der Pflege Quellen neuer Energie und Motivation auszumachen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wenn der Partner plötzlich auf Hilfe angewiesen ist, weil er nicht mehr alleine für sich sorgen kann, wird Partnerschaft zur Pflege.

Dies ist letztlich auch für den Erkrankten von Vorteil, leistet es doch einer Erschöpfung des Pflegenden Vorschub, welcher sich somit länger und mit neuer Energie der Pflege widmen kann.

Viele Paare schaffen es glücklicherweise auch im hohen Lebensalter noch, einen liebevollen Umgang in gegenseitiger Wertschätzung zu pflegen, ungeachtet von Beeinträchtigungen oder Erkrankungen. Dies ist umso wertvoller, da in den meisten Fällen gerade der eigene Partner derjenige ist, der den anderen am besten kennt und über Wünsche und Vorstellungen im Bilde ist. Somit kann er gewährleisten, dass auch im Falle von Krankheit und Hilfsbedürftigkeit die Interessen des Betroffenen gewahrt werden.

Plötzlich verwitwet

„Bis dass der Tod Euch scheidet...“

Den meisten Paaren ist es nicht vergönnt, bis zu einem gemeinsamen Lebensende zusammen zu leben. Verstirbt einer von beiden, findet die Partnerschaft ein sehr plötzliches Ende.

Wenn der langjährige Partner verstirbt ist es schwer sich alleine im Alltag zurechtzufinden.

  

Auf Grund ihrer durchschnittlich höheren Lebenserwartung sind es häufiger Frauen, die ihren Ehemann oder Partner überleben und mit dem Verlust umgehen müssen.

Wichtig ist es, der Trauer den nötigen Raum und Zeit zu geben. Der Hinterbliebene muss sich nach dem gemeinsamen Leben (häufig 30 – 40 Jahre) nun neu ordnen und ausrichten. Entscheidend ist es, der verbleibenden Zeit wieder einen Sinn zu geben.

Vor allem Freundschaften und die Familie, also soziale Kontakte, können hierbei helfen. Und vielleicht, wenn der Schmerz nachgelassen hat, besteht auch wieder die Bereitschaft, sich noch einmal auf eine neue Liebe und einen Partner einzulassen.

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