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Sportmedizinischer Check

Wie Ihr persönliches Fitnesstraining aussehen sollte, erfahren Sie beim sportmedizinischen Check.
Ihr Arzt ermittelt für Sie die passende Sportart und das richtige Pensum.

Lernen Sie Ihren Körper kennen

Welche Sportart passt zu Ihnen?

Bevor es ins regelmäßige Training geht, ist ein sportmedizinischer Check ratsam. Er empfiehlt sich vor allem für „eingerostete“, ältere, übergewichtige, an chronischen Erkrankungen oder Gelenkbeschwerden leidende Menschen. Aber auch, wer größere sportliche Herausforderungen plant (z. B. einen Marathonlauf oder eine lange Bergwanderung), sollte nicht darauf verzichten.

Der sportmedizinische Check liefert Aufschluss darüber, wie belastbar der Körper ist, wo seine Schwachstellen liegen und welche Sportarten in welchem Umfang ratsam sind. Dies geschieht im Rahmen verschiedener Untersuchungen, die am besten von einem Sportmediziner durchgeführt werden.

 

Gemeinsam sportlich aktiv sein macht nicht nur Ihnen gute Laune, sondern auch Ihr Körper kommt dabei auf seine Kosten.

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Focus Online & Deutsche Sporthochschule Köln

Ablauf der Untersuchung

1. Erfassung des Gesundheitsstandes

Hierbei werden bestehende Erkrankungen und laufende medizinische Behandlungen erfasst. Außerdem fragt der Arzt nach bisherigen sportlichen Aktivitäten und ob bereits regelmäßig trainiert wird.

2. Belastungsprüfung

Die Belastungsprüfung erfolgt meist in Form einer Fahrradergometrie mit Belastungs-EKG und Blutdruckmessung. Für einen aussagekräftigen Test wird die Belastung dabei bis zur subjektiven Erschöpfung gesteigert.

3. Gesundheitsvorsorge

Neben dem EKG wird meist eine Blutuntersuchung durchgeführt, um die Funktion von Leber, Nieren, Fett- und Zuckerstoffwechsel zu überprüfen. Je nach geplanter Belastung, Alter und Vorgeschichte folgen mitunter eine Lungenfunktionsprüfung, eine Computertomografie, eine Ultraschall- und/oder Röntgenuntersuchung.

4. Trainingszustand

Die Beurteilung des Trainingszustands erfolgt auf der Basis des Ergebnisses der Ergometrie. Die individuelle Leistung wird mit einem Normalwert verglichen, der mittels Daten aus Geschlecht, Größe, Gewicht und Alter abgeleitet wird. Der Trainingszustand wird daher in Prozent angegeben und kann z. B. 120 % oder 80 % des Normalwerts betragen. So lässt sich die persönliche Kondition beurteilen und in Einklang mit den persönlichen Vorhaben und Zielen bringen.

5. Beurteilung

Falls bereits Sport betrieben wird, das Training aber methodische Fehler aufweist oder zu intensiv geführt wird, kann der Trainingszustand deutlich schlechter sein als erwartet. In solchen Fällen sollte es durch entsprechende Beratung optimiert werden.

6. Persönlicher Trainingsplan

Im Mittelpunkt jedes Trainingsprogramms sollte die persönliche Trainingsherzfrequenz stehen. Darüber hinaus enthält es Angaben zum individuell angemessenen Trainingsumfang und dessen systematischer Steigerung bis zum angestrebten Trainingsziel. Ein Trainingsplan kann für mehrere Monate oder sogar Jahre gültig sein.

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Genau wie Ihr Auto regelmäßig einen Ölwechsel oder eine gründliche Kontrolle benötigt, muss auch Ihr Körper ab und an zur Inspektion.

Welche Wirkung hat Bewegung auf uns und unseren Körper? Bewegung wirkt sich nachweislich positiv auf Menschen mit Diabetes Typ 2 und Depressionen aus. Wie Sie sich richtig bewegen, erzählt Ihnen Fitness-Coach Sven Hannawald.

Sie wollen sich bewegen? Das ist gut, denn Sie tun Ihrem Körper und Ihrem Geist damit etwas Gutes. Es ist jedoch ratsam, nicht gleich in die Laufschuhe zu steigen, sondern sich zunächst einmal gründlich durchchecken zu lassen.

Ein guter Trainingsplan ist an Ihre physische Konstitution angepasst. Sie erkennen ihn an folgenden Punkten:
  • Ihre persönlichen Leistungswerte sind in Form Ihrer Pulswerte integriert.
  • Der Plan ist abwechslungsreich und beinhaltet Tage mit höheren und niedrigeren Belastungen.
  • Der Trainingsplan lässt Ihnen die nötige Zeit zur Erholung.

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