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Adipositas bei Kindern

Als gutes Vorbild vorangehen. Das ist das "A" und "O". Stärken Sie Ihrem Kind den Rücken. Wir bieten Ihnen eine Stütze mit wertvollen Tipps für jedes Alter.

Allgemein gilt…

Seien Sie ein gutes Vorbild​

Allgemein gilt: Seien Sie ein gutes Vorbild für Ihr Kind! Nutzen Sie die Möglichkeit und entdecken Sie gemeinsam mit Ihrer Familie ein neues Hobby, einen neuen Sport für sich. So tun Sie nicht nur etwas für Ihre Gesundheit, sondern verbringen gleichzeitig auch mehr schöne Zeit mit Ihren Liebsten. Folgendes sollten Sie berücksichtigen:

  • Das langfristige Ziel sollte bei einer Stunde körperlicher Aktivität, mehr als drei Mal die Woche, liegen

  • Sie müssen und können nicht alles auf einmal verändern. Setzen Sie sich realistische Ziele. Visieren Sie beispielsweise eine Verhaltensänderung pro Woche an.

  • Um die Motivation beizubehalten, kann es hilfreich sein, das bereits Erreichte in einem Tagebuch festzuhalten.

Seien Sie ein gutens Vorbild - Empfehlungen | Pflegewelt von AXA

Kalorienbedarfs­rechner

Nehmen Sie zu viele Kalorien zu sich? 

Tipps für jeden Altersabschnitt

Kleinkind- und Vorschulalter

Für Säuglinge wird empfohlen, diese bis zum Alter von vier bis sechs Monaten nach Möglichkeit ausschließlich zu stillen. Kleinkinder sollten durch ihre Eltern und im Kindergarten nach und nach an gesunde, ihnen bislang ungewohnte, Nahrungsmittel herangeführt werden. Achten Sie vor allem darauf, Ihrem Kind nicht durch zuckerhaltige Getränke zu viel Energie zuzuführen. Kinder im Kindergartenalter sollten sich etwa zwei Stunden am Tag spielerisch körperlich betätigen. Der Medienkonsum sollte bis zur Einschulung auf etwa 30 Minuten am Tag beschränkt werden, auf einen eigenen Fernseher im Kinderzimmer sollte gänzlich verzichtet werden, da der Medienkonsum sich sonst zu sehr der elterlichen Kontrolle entzieht.

Schulkinder

Es sollte eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, wenig fetten tierischen Produkten und sparsam eingesetzten Süßigkeiten fortgeführt werden. Mehr als zwei Stunden sitzender Inaktivität in der Freizeit sollten vermieden werden. Körperliche Aktivität lässt sich zum Beispiel durch das Zurücklegen des Schulweges mit dem Rad oder zu Fuß fördern.


Mit zunehmendem Alter und bei Jugendlichen sollten die Betroffenen mehr und mehr alleinverantwortlich miteinbezogen und aufgeklärt werden.

Empfehlung für den Alltag

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin gibt folgende Empfehlungen zum Thema Ernährung und bietet Ihnen somit eine Hilfestellung für den täglichen Alltag:

  • Wählen Sie ausgewogene und abwechslungsreiche Lebensmittel

  • Naschen und snacken Sie selten – dafür aber auf höchstem Niveau und Genuss

  • Legen Sie Wert auf regelmäßige, gemeinsame Mahlzeiten in der Familie

  • Essen Sie langsam und mit Genuss

  • Bereiten Sie Mahlzeiten selbst zu, verwenden Sie so wenig Fertigprodukte wie möglich

  • Versuchen Sie angelerntes Fehlverhalten (zu süß essen, zwischendurch essen o.ä.) langsam umzugewöhnen

  • Essen Sie nur an einem Platz und vermeiden Sie das Essen vor dem Fernseher

  • Trinken Sie viel (Mineral-)Wasser und ungesüßte Tees statt energiereiche/gesüßte Getränke wie Limonade. Verdünnen Sie Fruchtsäfte

  • Bieten Sie gesunde Zwischenmahlzeiten (z. B. Obst und Gemüse) als Alternative zu Süßigkeiten an

  • Besuchen Sie Fastfood-Restaurants nicht häufiger als einmal pro Woche

  • Meiden Sie Großpackungen und XXL-Angebote

Weitere Krankheitsbilder

Diabetes mellitus

Zuviel Zucker im Blut - Wenn der Körper seinen Insulinhaushalt nicht mehr regeln kann.

Herzinsuffizienz

Wenn das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Schlaganfall

Plötzlich steuert das Gehirn das zentrale Nervensystem nicht mehr.

Tinnitus

Rund ein Viertel der Bevölkerung hatte schon mal das „Klingeln im Ohr“.

Depressionen im Alter

Gründe für einen Rückzug gibt es viele, daher werden Depressionen im Alter häufig nicht ernst genommen und stark unterschätzt.

Bluthochdruck

Falsche Lebensgewohnheiten, Stress und eine ungesunde Ernährung erhöhen das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken.

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