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Glaukom und Katarakt

Ab dem 40. Lebensjahr ist eine Regelmäßige Glaukomkontrolle beim Augenarzt dringend zu empfehlen.

Wie sieht man mit einer getrübten Linse oder einem Glaukom?

Gerade zu Beginn einer Glaukom- oder Katarakt-Erkrankung bemerken die Betroffenen keine großen Veränderungen ihrer Sehleistung oder des Gesichts­felds. Dies liegt daran, dass die Erkrankungen meist langsam verlaufen und somit auch die Sehstörung nur langsam zunimmt. Gerade bei Glaukom­erkrankungen ist es jedoch wichtig, sie früh zu diagnostizieren und zu behandeln, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern oder wenigstens zu verlangsamen.

Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V.

Wie sich die Sicht bei einer Katarakt verändert, kann man auf den Seiten des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands e.V. sehen. Sie bieten ebenfalls ein Anschauungsbeispiel für Gesichtsfeldausfälle im Rahmen einer Glaukomerkrankung.

Sicherheit geht vor​

Im Verlauf einer Glaukom-Erkrankung kommt es zu einem Fortschreiten von Gesichtsfeldausfällen. Diese liegen zunächst am Rand des Sichtfeldes und können z.B. durch vermehrte Augenbewegungen so ausgeglichen werden, dass sie zunächst unbemerkt bleiben. Gerade beim Autofahren reicht dies allein jedoch oftmals nicht aus. Die Reaktionszeit von Menschen mit Glaukom auf andere Verkehrsteilnehmer, vor allem wenn diese von der Seite auf sie zukommen, kann stark verlängert sein, ohne dass die Betroffenen sich dessen bewusst sind. Somit steigt das Unfallrisiko für sie im Straßenverkehr bis auf das Doppelte. Ein Grund mehr, warum vor allem ab dem 40. Lebensjahr eine regelmäßige Glaukomkontrolle beim Augenarzt anzuraten ist.

Besteht jedoch kein erhöhtes Erkrankungsrisiko oder kein Verdacht auf eine Erkrankung, handelt es sich bei dieser Untersuchung um eine individuelle Gesundheitsleistung (iGeL). Die Untersuchung kostet mit Beratung in der Regel zwischen 20 und 40 Euro und ist vom Patienten zu bezahlen. Sollten bestimmte Risikofaktoren oder ein Verdacht auf ein Glaukom vorliegen, können die Untersuchungen, zu denen dann auch die Augenspiegelung und die Messung des Augeninnendrucks gehören, als Kassenleistung in Anspruch genommen werden. Die Entscheidung darüber liegt im Ermessen des behandelnden Augenarztes.

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