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Glaukom und Katarakt

Je nach Form des Glaukoms können die Beschwerden sehr plötzlich oder aber schleichend auftreten.

Symptome des Glaukoms

Welche Beschwerden können auftreten?​

Die Beschwerden, die durch eine Glaukomerkrankung entstehen, unterscheiden sich je nach Form des Glaukoms. So kann es bei einem Engwinkelglaukom zu plötzlichen Glaukom-Anfällen kommen. Die Folge: ein starker schneller Anstieg des Augeninnendrucks. Neben einem plötzlichen Sehverlust kommt es häufig zudem auch zu Kopfschmerzen, Erbrechen oder Übelkeit sowie Herzrhythmusstörungen. Ein Glaukom-Anfall bedarf sofortiger Behandlung.

Offenwinkelglaukome und somit auch Normaldruckglaukome verlaufen stets schleichend, chronisch und zu Beginn häufig unbemerkt. In manchen Fällen kommt es lediglich zu unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Augenbrennen oder verschwommenem Sehen. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kommt es zunächst zu kleineren Gesichtsfeldausfällen, die oft in der Peripherie des Sichtfeldes lokalisiert sind. Diese Störungen werden oftmals nicht bemerkt, da sie durch unbewusste Augenbewegungen kompensiert werden können. Schreitet die Erkrankung weiter fort, kommt es zu wahrnehmbaren, größeren Gesichtsfeldausfällen, die letztlich unbehandelt zur Erblindung führen können.

Vorsorge

Einmal aufgetretene Schäden am Sehnerven können nicht rückgängig gemacht werden. Daher ist ab dem 40. Lebensjahr eine routinemäßige Kontrolle des Augeninnendrucks sowie ein Sehnervencheck durch den Augenarzt anzuraten. Der Initiativkreis zur Glaukom-Früherkennung empfiehlt eine Vorsorgeuntersuchung alle zwei bis fünf Jahre, liegen Risikofaktorern  vor, sogar einmal im Jahr.

Kommt es in Ihrer Verwandtschaft gehäuft zu Glaukomen, oder sind Sie stark kurzsichtig oder an Diabetes mellitus erkrankt, kann es bereits in jüngeren Jahren sinnvoll sein, das Auge kontrollieren zu lassen. Daher ist ein Sehnervencheck für Viele ratsam. Diese Vorsorgeuntersuchung wird nicht im Rahmen der gesetzlichen Vorsorge durch die Krankenkassen finanziert. Für einen Sehnervencheck berechnen Augenärzte etwa 20-40 €, die privat zu zahlen sind.

Beim Sehnervencheck wird im Rahmen einer kurzen und schmerzfreien Untersuchung durch die Pupille der Augenhintergrund und mit ihm der Sehnerv visuell begutachtet. Diese Untersuchung ist für die Diagnostik eines Glaukoms unerlässlich, da der Wert des Augeninnendrucks allein nichts über das Vorliegen der Krankheit aussagt. Das häufige Normaldruckglaukom kann über eine alleinige Messung des Augeninnendrucks nicht diagnostiziert werden.

Im Falle eines Normaldruckglaukoms gilt zusätzlich zu beachten: oft ist nicht nur das Auge betroffen. Patienten mit Normaldruckglaukom neigen öfter zu Tinnitus, stummen Herzinfarkten oder kalten Händen und Füßen (auf Grund unzureichender Durchblutung). Eine Zusammenarbeit von Internisten und Augenärzten ist in diesen Fällen notwendig, beispielsweise um den Blutdruck passend einzustellen.

Symptome der Katarakt

Symptome der Katarakt | Pflegewelt von AXA

Erkrankungen des Auges

Bei einer Katarakt-Erkrankung des Auges kommt es zu einer zunehmenden Trübung der Linse. Dies macht sich durch einen langsamen, fortschreitenden Verlust der Sehschärfe bemerkbar. Dinge werden unscharf gesehen, Kontraste weniger stark wahrgenommen, etwa als sähe man durch eine trübe Milchglasscheibe. In vielen Fällen werden Lichtquellen als stärker blendend oder von Lichthöfen umgeben wahrgenommen. Beeinträchtigungen werden oft zunächst vor allem in der Dämmerung wahrgenommen.

Durch eine Verdickung der Linse kann es bei Weitsichtigen vorübergehend zu einer Verbesserung des Sehvermögens im Nahbereich kommen, jedoch auf Kosten der Sehleistung im Fernbereich. Das Fortschreiten der Linsentrübung führt dazu, dass nur noch Schemen erkannt werden können.

Weitere Krankheitsbilder

Herzinsuffizienz

Wenn das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Lungenkrebs

Zu hoher Tabakkonsum ist der häufigste Auslöser von Lungenkrebs, der jedoch ganz unterschiedlich auftreten kann.

Bluthochdruck

Falsche Lebensgewohnheiten, Stress und eine ungesunde Ernährung erhöhen das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken.

Multimorbidität

Alles auf einmal - Leidet man unter mehreren Krankheiten gleichzeitig, spricht man von Multimorbidität.

Schlaganfall

Plötzlich steuert das Gehirn das zentrale Nervensystem nicht mehr.

Depressionen im Alter

Gründe für einen Rückzug gibt es viele, daher werden Depressionen im Alter häufig nicht ernst genommen und stark unterschätzt.

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