Schließen
> Krankheitsbilder > Hämorrhoiden > Hämorrhoiden-Empfehlung
Keyvisual background image

Hämorrhoidalleiden

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Ein gesunder Lebensstil unterstützt langfristig bei Linderung der Schmerzen.

Schmerzen lindern

Verbesserung der Lebensqualität

Gerade eine frühzeitige und korrekte Diagnose eines Hämorrhoidalleidens ist sehr wichtig, um Beschwerden zu lindern und um schwerwiegendere Krankheiten, die mit ähnlichen Symptomen einhergehen können, auszuschließen.

In Drogeriemärkten und Apotheken erhalten Sie zwar rezeptfrei zahlreiche Cremes und Salben zur Symptomlinderung bei Hämorrhoidalbeschwerden. Dies sollte Ihnen jedoch nicht den Eindruck vermitteln, dass auf einen Arztbesuch bei entsprechender Symptomatik verzichtet werden könne und die Eigentherapie ausreiche. Gerade bei länger andauernden Beschwerden ist eine eindeutige Diagnostik unerlässlich. Zudem gilt: umso früher Sie sich in Behandlung begeben, desto leichter lässt sich das unangenehme Problem beheben und umso kürzer plagen Sie im Stillen die lästigen Beschwerden!

Hämorrhoidalleiden treten vor allem im höheren Lebensalter auf. Über mögliche, die Erkrankungen begünstigende, Faktoren bestehen verschiedenste Auffassungen.

Zwanghafte und von starkem Pressen begleitete Defäkation trägt zur Entstehung und dem Fortschreiten des Leidens bei. Auch der Zusammenhang zwischen symptomatischen Hämorrhoiden und Obstipation (Verstopfung) und auch ballaststoffarmer Ernährung konnte zumindest in manchen Studien hergestellt werden. Darüber hinaus wird eine familiäre Disposition diskutiert.

Vermeiden Sie also zu starkes Pressen beim Toilettengang. Die Darmentleerung sollte grundsätzlich nur bei ausreichender Füllung des Enddarms und bei dadurch eingetretenem und empfundenem Stuhldrang erfolgen. Erzwingen Sie die Defäkation nicht, es ist nicht zwangsläufig täglich Stuhlgang notwendig. Ernähren Sie sich ausgewogen und ballaststoffreich, trinken Sie ausreichend und bleiben Sie in Bewegung, um Verstopfungen zu vermeiden! Der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Wert für die tägliche Ballaststoffzufuhr beträgt 30g. Die wenigsten kommen täglich auf diese Menge. Der Verzehr von Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, (Beeren-) Obst und Gemüse trägt zu einer ausreichenden Aufnahme von Ballaststoffen bei.

Links zum Thema

Weitere Krankheitsbilder

Angina pectoris

Wie zugeschnürt - Wird die Luft knapp und die Brust zu eng, kann eine Sauerstoff-Unterversorgung des Herzmuskels vorliegen.

Lungenkrebs

Zu hoher Tabakkonsum ist der häufigste Auslöser von Lungenkrebs, der jedoch ganz unterschiedlich auftreten kann.

Migräne

Migräne ist nicht gleich Kopfschmerz, sondern wird von vielen weiteren Symptomen begleitet.

Multimorbidität

Alles auf einmal - Leidet man unter mehreren Krankheiten gleichzeitig, spricht man von Multimorbidität.

Parkinson

Die auch als Schüttellähmung bezeichnete Erkrankung äußert sich meistens durch ein unkontrollierbares rhythmisches Schütteln.

Schlaganfall

Plötzlich steuert das Gehirn das zentrale Nervensystem nicht mehr.

Empfehlen:

© AXA Konzern AG, Köln. Alle Rechte vorbehalten.