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Herzinsuffizienz

Hat der Betroffene seine Medikamente genommen? Einer von vielen Punkten, den Sie bei der Pflege eines Betroffenen stets im Blick behalten sollten.

Umgang mit Herzinsuffizienz​

Geduld und Verständnis gefragt

Generell sollten alle Pflegeleistungen bei Herzinsuffizienz in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Inwieweit welche Pflege in der Praxis nötig ist, hängt jedoch ganz stark vom individuellen Krankheitsverlauf und von der Schwere der Erkrankung ab.

Zwar wirkt sich ein "schwaches Herz" nicht unmittelbar auf die Psyche aus, aber je weniger der Patient zu leisten imstande ist, desto mehr leidet auch seine Lebensqualität.

  

Hier ist vom Pflegenden ein hohes Maß an Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt, da sich z. B. bettlägerige Patienten oft "nutzlos" vorkommen. Gleichzeitig ist es ihnen peinlich, es etwa nicht mal mehr allein an den Briefkasten oder auf die Toilette zu schaffen.

Dann beansprucht die Pflege mehr Zeit, wird für alle Seiten belastender und erfordert von der Pflegekraft u. U. auch mehr medizinische Fachkenntnisse. Nichtsdestotrotz bedeutet die Pflegebedürftigkeit aufgrund von Herzinsuffizienz vor allem, dass Kontrolle unbedingt erforderlich ist.

Kontrolle hat oberste Priorität!

  • Hat der Patient seine Medikamente eingenommen?

  • Wie ist es um Puls, Blutdruck und die Vitalität im Allgemeinen bestellt?

  • Ist die pflegebedürftige Person richtig gelagert?

  • Werden die ärztlichen Empfehlungen in Bezug auf Mobilität und Ruhephasen eingehalten?

  • Richtet sich der Patient nach den veränderten Ess- und Trinkvorgaben?

  • Leidet der Pflegebedürftige unter chronischen Schmerzen oder unnötigem Stress?

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