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Herzinsuffizienz

Das Lebensalter spielt eine entscheidende Rolle. Typische Ursachen sind Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehler oder eine Herzmuskelschwäche.

Das Alter spielt eine Rolle

Dritthäufigste Todesursache

Auftreten und Schwere einer Herzinsuffizienz sind stark altersabhängig. Im Alter von 45 bis 55 Jahren leidet weniger als ein Prozent der Bevölkerung daran, unter über 80-Jährigen jedoch jede zehnte Person. Männer sind etwa eineinhalbmal so oft betroffen wie gleichaltrige Frauen.

In einer Statistik des Statistischen Bundesamtes von 2006 wurde Herzinsuffizienz als dritthäufigste Todesursache ausgewiesen, noch vor Krebserkrankungen wie Brust-, Darm- oder Lungenkrebs. In Europa gelten über zehn Millionen Menschen als betroffen. Fast genauso viele gelten als akut gefährdet.

Welche Formen werden unterschieden?

  • Je nach Betroffenheit der Herzkammern wird zwischen Links- und Rechtsherzinsuffizienz sowie globaler Herzinsuffizienz unterschieden.
  • Je nach Verlaufsform spricht man von akuter oder chronischer Herzinsuffizienz.
  • Je nach Schweregrad der Erkrankung wird zwischen dekompensierter und kompensierter Herzinsuffizienz unterschieden. Bei Letzterer sind die Symptome nach erfolgreicher Therapie abgeklungen, die Herzinsuffizienz besteht jedoch weiter.

Ursachen und Folgen

Die wichtigsten Ursachen im Überblick

  • Arterienverkalkung
  • Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Herzklappenfehler
  • Herzrhythmusstörung
  • Herzmuskelentzündung

Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

Herzinsuffizienz ist fast immer Folgeerscheinung einer anderen Erkrankung und beschreibt kurz gesagt die Tatsache, dass das Herz nicht mehr genügend Blut durch den Organismus pumpen kann. Als Folge wird das Körpergewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

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