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Lungenkrebs

Eine Therapie ist für den Betroffenen nicht nur eine starke physische, sondern auch eine mentale Belastung. Sorgen Sie für eine gesunde Ernährung und erholsame Entspannungsphasen.

Viele Ansatzmöglichkeiten

Physische & psychische Anspannung

Nicht nur die Krankheit selbst, auch die Behandlung des Lungenkrebses, ganz gleich ob Operation, Strahlen- oder Chemotherapie, bedeutet für den Körper eine starke Belastung. Daher gilt es, sowohl während der Therapie als auch im Anschluss einige Aspekte zu beachten, um den Heilungsverlauf so gut es geht positiv zu beeinflussen.

Auch nach der eigentlichen Therapie ist Pflege ein weiterhin wichtiger Faktor, um zur Erholung beizutragen und um ein mögliches Wiederauftreten der Krebserkrankung möglichst zu vermeiden.

Speziell die Lunge trainieren

Lungenkrebspatienten sollten ihre körperliche Belastung auf die Leistungsfähigkeit ihrer Lunge abstimmen. Übertriebene sportliche Aktivitäten müssen vermieden werden. Häufig wird ein spezielles Lungentraining, die so genannte Lungenrehabilitation, verschrieben. Dieses zielt darauf ab, gezielt die Atemmuskulatur zu stärken und so zu helfen, eine höhere Lungenleistung zu erzielen. Viele Patienten erreichen so nach der Behandlung wieder eine Leistungsfähigkeit, die der von Gleichaltrigen entspricht.

Endlich nicht mehr rauchen

Der wohl wichtigste Faktor in Bezug auf Heilungschancen und die sich anschließende Gesunderhaltung ist das Nichtrauchen. Gleichwohl ist das Aufgeben des Rauchens sicherlich auch eine der am schwersten durchzusetzenden Änderungen. Doch der Verzicht lohnt sich.

Nicht nur bei, sondern gerade nach einer bereits diagnostizierten oder durchgestandenen Lungenkrebs-Erkrankung ist der Verzicht auf Zigaretten wesentlich. Für Lungenkrebspatienten ergeben sich bei Nikotinverzicht bessere Heilungschancen. Die Lungenfunktionen erholen sich besser und die Belastbarkeit der angegriffenen Lunge erhöht sich.

Auf die Ernährung achten

Die Ernährung und das Körpergewicht beeinflussen sowohl das Risiko, an Krebs zu erkranken, als auch den Behandlungserfolg. Starkes Übergewicht erhöht beispielsweise die Risiken einer Komplikation im Rahmen einer Operation. Auf Grund der ohnehin bereits hohen Belastung des Organismus durch die therapeutischen Maßnahmen sollte im Rahmen der Behandlung jedoch eine Diät vermieden werden.

Eine Chemotherapie bereitet vielen Patienten Probleme, ihr Gewicht zu halten. Häufig auftretende Nebenwirkungen der Behandlung wie Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen führen nicht selten zu einem unfreiwilligen Gewichtsverlust. Daher sollte während des gesamten Behandlungszeitraumes auf eine ausreichende und ausgewogene Ernährung geachtet werden. Die sichergestellte Zufuhr der benötigten Nährstoffe ist einer von vielen Faktoren, welche sich günstig auf die Chancen auf Heilungserfolg auswirken.

Eine psychologische Betreuung suchen

Eine so schwerwiegende Krankheit wie Lungenkrebs bringt neben den körperlichen Beschwerden auch zahlreiche psychische Herausforderungen mit sich. Es ergeben sich Einschränkungen und Fragestellungen, welche schwer gänzlich alleine zu bewältigen sind.

Lungenkrebspatienten sollten daher die Nähe und Unterstützung von Familie und Freunden suchen, das Krebsleiden darf kein Tabu sein. Auch professionelle Hilfe in Form von Psychotherapie kann ratsam sein, um mit den durch die Erkrankung entstandenen Einschränkungen und den daraus resultierenden auch psychischen Belastungen besser umgehen zu können.

Infomaterial zum Downloaden

Deutsche Krebshilfe

Die Deutsche Krebshilfe ist auf die Hilfe, Forschung und das Informieren von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten spezialisiert. Unteranderem bietet die Deutsche Krebshilfe ausführliche und hilfreiche Broschüren zu allen Krebsarten, zur Krebsprävention und -früherkennung sowie vieles mehr. Auch Lungenkrebs wird umfangreich thematisiert:

Broschüren rundum das Thema Lungenkrebs

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