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Lungenkrebs

Nur die wenigsten Lungentumore sind ungefährlich, der Großteil ist bösartig. Das nicht-kleinzellige Karzinom ist dabei die häufigste Erscheinungsform.

Unterscheidung von Tumorformen

Fast alle Geschwulste sind bösartig

Wie für andere Krebsarten gilt auch beim Lungenkrebs: Krebs ist nicht gleich Krebs. Es gilt also, verschiedene Tumorformen voneinander zu unterscheiden.

Gutartige Geschwulste

In eher seltenen Fällen handelt es sich bei den Tumoren um gutartige Geschwulste, welche sich durch ein vergleichsweise langsames Wachstum auszeichnen und das umliegende Lungengewebe nicht zerstören.

Bösartige Lungentumore

Diese Form der Lungentumore ist die weitaus häufigere. In diesen Fällen wachsen und vermehren sich veränderte Zellen unkontrolliert. Die Zellen dieser Tumore besitzen die Fähigkeit, in umliegendes Gewebe einzudringen, auf Nachbarorgane wie das Brustfell überzugreifen, in Lymphknoten oder das Blut zu gelangen. Diese Eigenschaften führen zu häufigen Komplikationen sowie Metastasen (Tochtergeschwulste, welche sich in anderen Geweben ansiedeln).

Besonders häufig sind davon im späteren Stadium einer solchen lebensbedrohlichen Erkrankung Organe wie die Leber, das Gehirn oder die Knochen betroffen. Bei nahezu allen bösartigen Lungentumoren handelt es sich um Bronchialkarzinome.

85 % der Karzinome sind nicht-kleinzellig

Etwa 85 Prozent aller Lungenkarzinome gehören zum Typ des nicht-kleinzelligen Karzinoms. Man unterscheidet bei dieser Form der Erkrankung des Weiteren im Wesentlichen drei Formen:

  • das Plattenepithelkarzinom
  • das großzellige Lungenkarzinom
  • das Adenokarzinom

Letzteres ist die einzige Form, welche häufig auch unabhängig von Tabak­konsum entsteht.

Das kleinzellige Lungenkarzinom

Diese Form des Karzinoms zeichnet sich im Vergleich zu den nicht-kleinzelligen Varianten durch ein schnelleres Wachstum der Krebszellen aus. Die Unterscheidung der beiden Krebsformen geschieht mittels mikroskopischer Untersuchung von Lungengewebe, welche Teil der ohnehin vorgenommenen Krebsdiagnostik ist. Die Symptomatik unterscheidet sich nicht von der anderer Bronchialkarzinome, lediglich in Bezug auf die Therapie und Prognose ist das Wissen um die Art des Karzinoms von Bedeutung.

Zigarettenkonsum ist die Hauptursache

Immer mehr Frauen betroffen

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 50.000 Menschen an Lungenkrebs. Rund 90 Prozent der erkrankten Männer, welche zwei Drittel der insgesamt Erkrankten ausmachen, sowie immerhin 60 Prozent der Frauen mit Lungenkrebs haben zuvor aktiv geraucht.

Betrachtet man die Statistiken aus einer anderen Perspektive, so ergibt sich, dass etwa jeder zehnte Raucher im Laufe seines Lebens an Lungenkrebs erkrankt.

Die Zahl der Neuerkrankungen bei Frauen nahm über die letzten Jahre zu, was man auf den steigenden Zigarettenkonsum bei Frauen zurückführt.

Neben den durch das Rauchen zugeführten Schadstoffen kann auch der regelmäßige Kontakt und Umgang mit Stoffen wie Asbest oder Chrom zu Formen von Lungenkrebs führen. Ebenso kann das in der Natur vorkommende Gas Radon Lungenkrebs verursachen. Die Anzahl der Fälle, die auf Radon zurückzuführen sind, ist aber vergleichsweise gering.

Weitere Krankheitsbilder

Migräne

Migräne ist nicht gleich Kopfschmerz, sondern wird von vielen weiteren Symptomen begleitet.

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Schmerzen im Rücken können viele Ursachen haben. Eine Ursache könnte ein Bandscheibenvorfall sein.

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