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Lungenkrebs

Zu Beginn der Erkrankungen verursacht das Lungenkarzinom häufig keine oder nur geringfügige Beschwerden. Erst im weiteren Verlauf kann es beispielsweise zu Atemnot kommen.

Hohe Todesrate

Männer doppelt so häufig betroffen

Betrachtet man die Anzahl der durch Krebsarten verursachten Todesfälle, so sterben an Lungenkrebs mehr Menschen als an Brustkrebs, Prostatakrebs und Dickdarmkrebs zusammen.

Männer sind doppelt so häufig von Lungenkrebs betroffen wie Frauen, was ursächlich dem bei Männern weiter verbreiteten Tabakkonsum geschuldet ist. Während allerdings bei Männern die Zahl der Erkrankungen in den letzten Jahren abnimmt, ist bei Frauen ein Anstieg der Fallzahlen zu beobachten.

Mit jeder Zigarette steigt das Risiko

Der Rauch von Zigaretten belastet die Bronchien. Dies liegt an der Vielzahl der im Tabakrauch enthaltenen potentiell Lungenkrebs auslösenden Substanzen. So enthält er neben Stoffen wie Teer, Feinstaub und den bei Verbrennungsprozessen entstehenden polyzyklischen Kohlenwasserstoffen beispielsweise auch radioaktive Substanzen.

Das Risiko einer Erkrankung steigt:

  • Je mehr Zigaretten man am Tag raucht
  • Je länger man raucht.
  • Je früher man mit dem Rauchen beginnt.
  • Je stärker man inhaliert.

Da häufig erst eine kontinuierliche Belastung zur Tumorbildung führt, tritt diese Krankheit vor allem im höheren Lebensalter auf. Die meisten Neuerkrankungen treten zwischen dem 55. und 60. Lebensjahr auf.

Auch nach jahrelangem und/oder starkem Zigarettenkonsum ist das Aufgeben der Sucht nach wie vor die beste Maßnahme, das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, zu verringern. So sinkt das statistische Risiko, einen Lungentumor zu entwickeln, innerhalb von fünf rauchfreien Jahren bereits um 60 Prozent.

Warnsignale sind schwer wahrzunehmen

Lungenkrebs verursacht in frühen Stadien nur selten Beschwerden. Die am Anfang auftretenden Symptome sind in der Regel solch allgemeiner Natur, dass sie schwer eindeutig zuzuordnen sind. Kleine Tumore in Anfangsstadien werden daher meistens nur als sogenannte Zufallsbefunde im Rahmen einer Röntgenuntersuchung entdeckt.
Entwickelt der Erkrankte die ersten eindeutigeren Symptome, ist die Krankheit in der Regel schon weiter fortgeschritten und eine erfolgreiche Therapie erschwert.

Mögliche Symptome können sein:

  • Bluthusten
  • Chronische Heiserkeit
  • Schmerzen im Bereich des Brustkorbes
  • Pfeifende Atemgeräusche
  • Atemnot
  • Lähmungen und starke Schmerzen (im späten Stadium)

Diese Beschwerden können Anzeichen von Lungenkrebs sein, können jedoch auch gänzlich andere Ursachen haben. Klarheit bringt letztlich nur ein ärztlicher Befund.

Links zum Thema

Mit welchen Maßnahmen ist es möglich, Lungenkrebs möglichst früh zu erkennen? Ein Bluttest kann Aufschluss geben und Leben retten.

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