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Lungenkrebs

Für einen Therapierfolg mitursächlich ist, dass der Betroffene das Rauchen aufgibt. Die weitere Behandlung richtet sich nach der Art des Lungenkarzinoms.

Eine Früherkennung ist schwierig

Diagnose meist zufällig

Lungenkrebs früh zu erkennen, ist schwierig, nicht zuletzt, da es keine anerkannte Frühdiagnostik wie zum Beispiel für Brust- oder Darmkrebs gibt. Daher wird Lungenkrebs meist zufällig im Rahmen von anderweitig durchgeführten Untersuchungen entdeckt.

Besteht der Verdacht auf Lungenkrebs, gibt es verschiedene Verfahren, die dazu dienen, den Krebs zu diagnostizieren. In der Regel werden zuerst bildgebende Verfahren wie Röntgen der Lungen oder eine Computertomografie eingesetzt. Allerdings ist auf diesem Wege zumindest ein Krebs in einem frühen Stadium schwer feststellbar.

Erhärtet sich der Verdacht auf Lungenkrebs, kann bei einer Lungenspiegelung, einer sogenannten Bronchoskopie, eine Gewebeprobe aus der Lunge entnommen werden. Diese wird im Anschluss unter dem Mikroskop auf erkennbare Veränderungen der Zellen untersucht.

Folgende Fragen werden beantwortet:

  • Hat der Patient einen Tumor und wenn ja, welchen?
  • Kleinzelligen oder nicht-kleinzelligen beziehungsweise welchen Typ des nicht-kleinzelligen Karzinoms?
  • Wie weit ist der Tumor fortgeschritten?
  • In welchem Stadium befindet er sich?
  • Welche Therapie ist möglich?

Zeigen sich bei dieser Untersuchung typische Veränderungen des Gewebes und der Zellen, kann die Diagnose Lungenkrebs als gesichert gelten.

Therapieformen

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom

Die Art der Therapie hängt wesentlich vom Stadium und der Form der Erkrankung ab. Etwa 85 Prozent aller Lungenkrebserkrankungen gehören zum Typ der nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome.
Neben der Art der Erkrankung hängt das weitere Vorgehen stark von individuellen Faktoren des Patienten wie beispielsweise dessen Alter oder Begleiterkrankungen ab, welche im Rahmen einer Tumorkonferenz erörtert werden.

Wird ein nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom bereits in einem frühen Stadium erkannt, so ist eine häufig gewählte Therapieoption eine Operation. Diese hat zum Ziel, das Gewebe, das die Tumorzellen enthält, zu entfernen. Dies kommt in Frage, da im frühen Stadium einer solchen Erkrankung noch keine Organe oder Lymphknoten außerhalb der befallenen Lunge betroffen sind, die Erkrankung sich also noch vergleichsweise räumlich scharf begrenzt darstellt.

Ist die Tumorbildung hingegen schon fortgeschritten, hat der Tumor beispielsweise schon Lymphknoten oder andere Organe befallen, ist eine Chemotherapie neben der Operation eine weitere Therapieoption. Hierbei handelt es sich um eine medikamentöse Behandlung mit Zellgiften, welche darauf abzielt, die entarteten Zellen abzutöten.

  

Eine weitere mögliche Maßnahme stellt eine Strahlentherapie dar. Hierbei wird das betroffene Gewebe energiereicher Strahlung ausgesetzt, deren Ziel es ist, vor allem die bösartigen Zellen zu zerstören. Diese Therapieform ist besonders relevant für Patienten, bei welchen eine Operation nicht infrage kommt oder sich bereits Metastasen gebildet haben.

In diesen Fällen wie auch in den anderen Fällen gilt es, die für den Patienten am sinnvollsten erachtete Kombination einzelner oder mehrerer Behandlungsformen anzuwenden. Letztlich ist die Frage nach der zu wählenden Art der Behandlung für jeden Patienten individuell abzuwägen und zu entscheiden.

Das kleinzellige Lungenkarzinom

Die Behandlungsmöglichkeiten bei einem kleinzelligen Lungenkarzinom unterscheiden sich von den oben genannten insofern, als dass bei dieser Form der Erkrankung eine Operation in der Regel keine Therapieoption darstellt. Meist wird hier zunächst eine Chemotherapie durchgeführt, gegebenenfalls gefolgt von oder kombiniert mit einer Strahlentherapie.

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