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Multimorbidität

Generelle Empfehlungen lassen sich nicht aussprechen. Wichtig ist eine indviduelle Betreuung und eine Einzelbetrachtung der bestehenden Erkrankungen.

Auf die psychologische Komponente kommt es an

Langwieriger Prozess

Die Anzahl an multimorbiden Patienten in den Krankenhäusern, Alters- und Pflegeheimen genauso wie in der häuslichen Betreuung steigt. Hauptursache hierfür ist die stetig zunehmende Lebenserwartung und das damit verbundene Auftreten unvermeidlicher Alterserkrankungen.

Multimorbidität "entsteht" jedoch nicht von heute auf morgen. Es ist vielmehr ein langer, schleichender Prozess, der zur zunehmenden Einschränkung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens führen kann. Je nach Alter, Krankheitsverlauf oder -kombination sind viele der betroffenen Patienten trotzdem in der Lage, ein erfülltes Leben zu führen.

Natürlich ist dieses Leben mit Einschränkungen verbunden, aber den betroffenen Menschen muss es ermöglicht werden, so weit wie möglich am "normalen Alltag" teilzuhaben. Daher spielt die psychosoziale Dimension in der Pflege von multimorbiden Patienten eine große Rolle.

Bücher zum Thema

Weiterführende Literatur zum Umgang mit Multimorbidi­tätspatienten finden Sie hier:

Jeden Einzelfall betrachten

Individuelle Betreuung ist ein Muss

Aufgrund der Vielschichtigkeit von Multimorbidität kann die Betreuung und Pflege der Patienten nur individuell betrachtet werden und erfolgen. Hier liegt z. B. primär eine geistige Beeinträchtigung vor, dort eine körperliche. Hier sollte physische Aktivität eingeschränkt, dort gefördert werden. Hier ist strenge Bettruhe verordnet, dort eine Bewegungstherapie. Und so weiter.

Ziel der Pflege sollte jedoch immer sein, Folgeerkrankungen zu vermeiden und den betroffenen Personen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen – immer unter Einbeziehung und Förderung der ihnen noch zur Verfügung stehenden körperlichen und geistigen Fähigkeiten.

Pflegeziele im Überblick:

  • optimale und individuelle medizinisch-therapeutische Betreuung,
  • besondere Berücksichtigung psychosozialer Faktoren sowie
  • Verhinderung von Folgeerkrankungen und Linderung akuter Beschwerden

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