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Multimorbidität

Die Symptome sind abhängig von den einzelnen Grunderkrankungen, an denen der Betroffene leidet.

Typischen Alterserkrankungen vorbeugen

Eine gesunde Lebensweise hilft

Da Multimorbidität bedeutet, dass mehrere Krankheitsbilder gleichzeitig in den unterschiedlichsten Kombinationen auftreten, kann man mögliche Risikofaktoren nur in Zusammenhang mit den entsprechenden Einzelerkrankungen betrachten.

Was die bestmögliche Prävention angeht, gilt daher auch hier (wie bei fast allen Einzelkrankheiten): Eine gesunde und bewusste Lebensweise ist das A und O einer effektiven Vorsorge. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, die Vermeidung von Übergewicht und der weitgehende Verzicht auf Genussmittel sind hierbei die wichtigsten Aspekte.

Eine gesunde und bewusste Lebensweise ist das A und O einer effektiven Vorsorge.
Multimorbidität kann in den unterschiedlichsten Ausprägungen auftreten. "Mehrfach krank zu sein" heißt aber keinesfalls, automatisch zum Pflegefall zu werden.

Welche Krankheit zeigt welche Symptome?

Die verschiedenen Krankheiten eines multimorbiden Patienten bringen unterschiedliche Symptome mit sich. Da sich die Einzelerkrankungen gegenseitig bedingen und die gleichen Körperbereiche betreffen können, ist es in der Praxis oft schwierig, ein bestimmtes Symptom einer konkreten Erkrankung zuzuordnen.

Dies gilt vor allem bei abhängiger Multimorbidität. So ist z. B. für einen älteren Diabetiker das Risiko einer Herzinsuffizienz, eines Schlaganfalles oder eines Nierenleidens erhöht.

  

Aber auch unabhängige Krankheitsbilder können sich zu einer abhängigen Multimorbidität entwickeln. Leidet ein Patient z.B. an Rheuma oder Arthrose, wird er seine körperlichen Aktivitäten aufgrund der Schmerzen entsprechend einschränken. Dies begünstigt auf Dauer wiederum Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Bluthochdruck – und kann bei langer Bettruhe auch zu starken Atemwegsbeschwerden führen.

Weitere Krankheitsbilder

Tinnitus

Rund ein Viertel der Bevölkerung hatte schon mal das „Klingeln im Ohr“.

Depressionen im Alter

Gründe für einen Rückzug gibt es viele, daher werden Depressionen im Alter häufig nicht ernst genommen und stark unterschätzt.

Lungenkrebs

Zu hoher Tabakkonsum ist der häufigste Auslöser von Lungenkrebs, der jedoch ganz unterschiedlich auftreten kann.

Schlaganfall

Plötzlich steuert das Gehirn das zentrale Nervensystem nicht mehr.

Multiple Sklerose

Angriff der eigenen Körperzellen auf unser zentrales Nervensystem.

Bluthochdruck

Falsche Lebensgewohnheiten, Stress und eine ungesunde Ernährung erhöhen das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken.

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