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Schlafapnoe-Syndrom

Etwa 2% der Erwachsenen sind vom obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom betroffen. Der Schlaf wird hierdurch nachhaltig gestört.

Obstruktive Schlafapnoe

Wenn der Schlaf nicht mehr erholsam ist

Der nächtliche Schlaf dient der Erholung von Körper und Geist. Häufig wird dieser wichtige Prozess jedoch gestört. So beim nicht-erholsamen Schlaf durch schlafbezogene Atemstörungen, wie der obstruktiven Schlafapnoe, beim Erwachsenen. Beim Schlafapnoe-Syndrom kommt es zu häufigen Atemaussetzern und Atempausen im Schlaf. Hieraus resultiert eine Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff.

Die Folge: Es kommt zu Aufwachreaktionen des Körpers. Zwar wachen die Betroffenen nicht jedes Mal bewusst auf, jedoch wird der Schlaf nachhaltig gestört.

Eine gestörte Nachtruhe kann zu Tagesmüdigkeit, schlechterem Konzentrationsvermögen, Leistungsabfall und depressiven Verstimmungen führen. Die Betroffenen bemerken die nächtlichen Atemaussetzer oft selbst nicht. In der Regel geht sie jedoch mit starkem Schnarchen einher, das vom Partner oder von der Partnerin bemerkt wird. Das Schlafapnoe-Syndrom betrifft etwa 2-4% der Erwachsenen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Die häufigste Ursache für die nächtlichen Atemaussetzer ist die obstruktive Form des Schlafapnoe-Syndroms. Hierbei kommt es zu einem wiederholten Verschluss der oberen Atemwege, z.B. durch die Zunge und somit zu Atemaussetzern und Atempausen im Schlaf. Dies wird von verschiedenen Faktoren begünstigt.

So nehmen genetische und anatomische Faktoren ebenso Einfluss, wie das Geschlecht, Alter oder Körpergewicht. Meist geht ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom mit Übergewicht (Adipositas) einher.

Erfahren Sie mehr über Schlafapnoe

Formen von Schlafapnoe

Sie leiden an Tagesmüdigkeit? Nächtliche Atemaussetzer können die Ursache sein.

Weitere Symptome

Atemaussetzer (Apnoe) können zwischen 10 Sekunden und bis einer Minute lang andauern. Die Folge: eine Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff.

Therapieformen & Hilfe

Vordergründig ist die Therapie mittels eines Beatmungsgerätes. Heutzutage ist jedoch auch bekannt, dass sich Übergewicht negative auf das Schlafapnoe-Syndrom auswirkt.

Empfehlung

Machen Sie sich der Problematik bewusst. Berücksichtigen Sie hierbei sowohl die Gewichtsreduktion als auch die nächtliche Schlafhygiene.

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