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Schlaganfall

Patienten mit einem Schlaganfall benötigen individuelle Betreuung und Unterstützung bei der Rehabilitation.

Die richtige Balance finden

Individuelle Pflege

Ein Mensch, der einen Schlaganfall erlitten hat, benötigt ein individuelles Maß an Pflege. Je nach Ausmaß des Schlaganfalls müssen die weiteren Rehabilitationsmaßnahmen ausgewählt werden. Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie und Neuropsychologie sind therapeutische Interventionen, die für den Patienten sehr anstrengend sein können. Alltägliche Aufgaben und Bewegungen müssen neu eingeübt werden.

Angehörige leisten bei funktionellen Störungen des Patienten wertvolle Hilfen bei Aktivitäten des täglichen Lebens. Für den Rehabilitationsprozess gilt hier insbesondere der Grundsatz: „So viel Unterstützung wie nötig und so wenig Unterstützung wie möglich.“

  

Ein Mensch, der einen Schlaganfall erlitten hat, benötigt ein individuelles Maß an Pflege.

Richtige Rehabilitation

Gerade durch das an die individuellen Bedürfnisse des Patienten kontinuierlich angepasste Unterstützungsangebot durch Angehörige und ein therapeutisches Team kann der Patient „sein Rehabilitationspotenzial“ voll ausschöpfen. Das Handeln nach diesem einfachen Grundsatz bedeutet vom therapeutischen Team einschließlich Patient und Angehörigen kontinuierliche kritische Reflexion und Anpassung.

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Gut zu wissen:

Den Patienten zu selbständigem Handeln aufzufordern, ist wichtig – aber es gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich!

Signale wahrnehmen

Auf die Stimmung achten

Jeder dritte Patient leidet nach einem Schlaganfall an einer Depression. Dies besagt das Ergebnis einer großen Studie aus Berlin. Zu wenige Schlaganfallpatienten werden adäquat auf eine Depression hin therapiert. Deshalb ist es auch wichtig, dass Angehörige Stimmungsänderungen und Anzeichen einer Depression erkennen können. Depressionen können sich durch starke Traurigkeit, Weinen, Teilnahmslosigkeit und Niedergeschlagenheit äußern. Diese Anzeichen sollten dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden.

Schulungen helfen

Nur wer die Situation eines Schlaganfall-Patienten versteht, kann die Gratwanderung zwischen Fordern und Helfen beherrschen. Dieses Verständnis jedoch muss in den meisten Fällen erst erworben werden. In der pflegerischen Praxis werden entsprechende Schulungsangebote leider nur selten wahrgenommen. Dabei ist es für alle Beteiligten entlastend und hilfreich, wenn Pflege in diesem Sinne begriffen und vollzogen wird.

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