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Schlaganfall

Symptome eines Schlaganfalls können Sehstörungen, Lähmungserscheinungen oder Sprachstörungen sein.

Vorsorge lohnt sich immer

Medizinischer Fortschritt

In den letzten Jahrzehnten sind viele Fortschritte in der Erforschung des Krankheitsbildes Schlaganfall gemacht worden – sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf praktisch-medizinischer Ebene.

Mitverantwortlich dafür ist die Arbeit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Zusammenarbeit mit renommierten Universitätsärzten.

Als Hauptrisikofaktoren gelten:

  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Vorhofflimmern
  • Diabetes mellitus
  • Transitorisch ischämische Attacken (TIAs: Insulte, die nicht länger als 24 Stunden anhalten und sich vollständig zurückbilden)
  • Fettstoffwechselstörung (zu hohe Cholesterinwerte)
  • Deutliches Übergewicht
  • Angeborene Herzerkrankungen

Auf die Warnsignale achten

Als Zeichen eines Schlaganfalles können plötzlich – je nach Schweregrad – gleichzeitig mehrere Symptome auftreten:

  • Sehstörung auf einem oder beiden Augen (evtl. einseitige Pupillenerweiterung)
  • Wahrnehmungs- und Orientierungsschwierigkeiten
  • Schwindel, Gangstörung, Gleichgewichts- oder Koordinationsstörung
  • Taubheitsgefühle
  • Lähmungserscheinungen im Gesicht, an Armen und Beinen oder einer ganzen Körperhälfte
  • Verwirrungszustände
  • Sprach-, Schrift- oder Verständnisstörung
  • Stärkster Kopfschmerz ohne erkennbare Ursache
  • Schluckstörungen

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Links zum Thema

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Erkennen Sie einen Schlaganfall frühzeitig und ergreifen Sie schnell die richtigen Maßnahmen.

Es besteht Wiederholungsgefahr

Symptome verheilen unterschiedlich

Wer einmal einen Schlaganfall erlitten hat, trägt ein hohes Risiko, einen weiteren zu erleiden. Deshalb ist es sehr wichtig, alle Anweisungen des Arztes zu befolgen, etwa zur exakten Einnahme aller verschriebenen Medikamente und zu Verhaltensempfehlungen.

Inwieweit die Symptome eines Schlaganfalls dauerhaft bestehen bleiben, ist abhängig von Ort und Ausmaß der Hirnschädigung. Manche Patienten genesen schnell und vollständig. Andere bleiben für den Rest ihres Lebens gelähmt, sprachgestört, körperlich beeinträchtigt und/oder kognitiv beeinträchtigt.

Hier kann eine kompetente Pflege helfen, die Lebensqualität des Betroffenen so gut wie möglich zu erhalten.

Weitere Krankheitsbilder

Herzinsuffizienz

Wenn das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Angina pectoris

Wie zugeschnürt - Wird die Luft knapp und die Brust zu eng, kann eine Sauerstoff-Unterversorgung des Herzmuskels vorliegen.

Diabetes mellitus

Zuviel Zucker im Blut - Wenn der Körper seinen Insulinhaushalt nicht mehr regeln kann.

Demenz

Wenn Vertrautes fremd wird: langjährige Freunde werden nicht mehr erkannt und alltägliche Abläufe vergessen.

Migräne

Migräne ist nicht gleich Kopfschmerz, sondern wird von vielen weiteren Symptomen begleitet.

Rheumatische Erkrankungen

Eingeschränkte Beweglichkeit in Kombination mit Schmerzen wird meist einer rheumatischen Erkrankung zugeschrieben.

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