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Tinnitus

Ein permanent anhaltendes Geräusch kann für den Betroffenen auf Dauer sehr belastend sein. Neben Medikamenten können auch verhaltenstherapeutische Programme Linderung verschaffen.

Mit einfachen Maßnahmen zum Ziel

Umgang mit Tinnitus in der Pflege

Das alleinige Symptom Tinnitus führt nicht zu einer Pflegebedürftigkeit. Es ist aber natürlich möglich, dass eine pflegebedürftige Person zusätzlich unter Ohrgeräuschen leidet. Hier gilt es, das Problem zu erkennen und den Leidensdruck zu verringern.

Die Diagnose Tinnitus sollte durch eine ärztliche Untersuchung überprüft werden. Die Therapie hängt, gerade bei Pflegebedürftigen, stark von der Mitarbeit des Betroffenen ab. Nicht immer können durch die Bettlägerigkeit alle Therapiemöglichkeiten umgesetzt werden.

Folgende Maßnahmen können aber helfen, die Lebensqualität des Betroffenen zu steigern:

  • Absolute Stille sollte vermieden werden. Hierbei helfen z.B. CDs mit angenehmer Geräuschkulisse.
  • In einigen Fällen ist der Einsatz von Hörgeräten / Rauschgeneratoren sinnvoll.
  • Stehen die Ohrgeräusche in Zusammenhang mit Bewegungen der Halswirbelsäule oder des Kiefers, können orthopädische und physiotherapeutische Maßnahmen  helfen. Dies setzt voraus, dass bei dem Pflegebedürftigen eine entsprechende  Behandlung möglich ist.

  

Der Umgang mit Tinnitus bei pflegebedürftigen Angehörigen ist eine Herausforderung. Der Leidensdruck des Betroffenen sollte aber auf keinen Fall unterschätzt werden.

In der ärztlichen Behandlung muss individuell entschieden werden, welche Maßnahmen in Frage kommen, um die Situation und die Lebensqualität des Pflegebedürftigen zu verbessern.
   

Bei pflegebedürftigen Tinnitus-Betroffenen können durch Bettlägerigkeit nicht immer alle Therapiemöglichkeiten umgesetzt werden.

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