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Venenschwäche

Leisten die Venen der Beine nicht mehr in vollem Umfang den Rücktransport des Blutes in Richtung Herz, spricht man von Veneninsuffizienz.

Mehr als nur ein kosmetisches Problem

Schwere Beine und Wadenkrämpfe​

Gerade für Frauen sind Krampfadern ein kosmetisches Problem. Dabei gehen diese mit zahlreichen möglichen Folgen einher. Die Symptome, die im Rahmen einer Schwäche der Beinvenen (Varikosis) entstehen können, unterscheiden sich je nach Ausprägung der Störung. Diese können bereits auftreten bevor sichtbare Krampfadern (Varizen) entstehen. Umgekehrt können Varizen zunächst ohne weitere Symptome auftreten.

Zu den häufigsten Beschwerden im Rahmen einer Varikosis zählen ein Schwere- oder Spannungsgefühl der Beine sowie nächtliche Wadenkrämpfe. Diese Symptome werden oft bei warmen Temperaturen oder nach langem Stehen intensiver: Hier wirken sich  Schwerkraft und zu geringe Aktivität der “Muskelpumpe“ negativ aus. Die Beschwerden bessern sich in der Regel bei Hochlagerung der Beine und / oder aktiver Nutzung der Muskulatur.

Wassereinlagerungen und Hautveränderungen

In einem fortgeschrittenen Stadium führt der gestörte venöse Rückfluss zur Entstehung von Wassereinlagerungen (Ödemen) in den Beinen, welche meistens im Bereich des Knöchels lokalisiert sind. Eine ausgeprägte Varikosis führt darüber hinaus zu typischen Hautveränderungen wie zum Beispiel einer bräunlichen Verfärbung der Haut im Knöchel- und Unterschenkelbereich, Juckreiz oder offenen Hautstellen.

Letztere treten vor allem auf, wenn die Varikosis so weit fortgeschritten ist, dass man von einer chronisch venösen Insuffizienz spricht. Hierbei führt die unzureichende Blutförderung der kleineren und oberflächlichen Venen zu einer Überlastung auch der tiefer liegenden größeren Venen. Dies kann die Entwicklung  geschwürartiger Hautdefekte (Ulcera) zur Folge haben, die nur schlecht abheilen und immer wieder neu auftreten können.

Gehen Sie rechtzeitig zum Arzt

Da die Beschwerden im Rahmen einer Varikosis zunächst oft diffus und nicht genau zuzuordnen sind, gehen viele Betroffene erst nach recht langem Vorliegen der Probleme und in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung zum Arzt. Nicht alle dann schon eingetretene Schäden lassen sich wieder rückgängig machen.

Bei Verdacht auf eine Varikosis sollte am besten ein Facharzt für Gefäß- und Venen­erkrankungen (Phlebologe) aufgesucht werden. Die Diagnose erfolgt anhand einer aus­führ­lichen Erhebung der bestehenden Beschwerden und ihrer Entwicklung sowie durch nicht-invasive Untersuchungen. Die wichtigste Untersuchung stellt die sogenannte farbkodierte Duplexsonographie dar. Diese spezielle Form einer Ultraschalluntersuchung erlaubt eine Darstellung der betroffenen Gefäße und die Untersuchung des Blutflusses in den entsprechenden Gebieten. Des Weiteren ist sie relevant für die Planung des therapeutischen Vorgehens.

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