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Besuchs- und Betreuungsdienste

Sie entlasten nicht nur die Pflegenden, sondern bieten auch dem Pflegebedütrftigen Abwechslung und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen.

Betreuungsangebote bringen Abwechslung und Erleichterung

Begleitung, die hilft und gut tut

Besuchs- und Betreuungsdienste bieten älteren oder pflegebedürftigen Menschen vor allem mentale Unterstützung und soziale Zuwendung. Je nach individueller Vereinbarung finden die Besuche einmal oder mehrmals wöchentlich statt und dauern von einer bis zu mehreren Stunden. Die Betreuenden sind hauptsächlich freiwillig Tätige, die je nach Aufgabengebiet oft an Schulungen teilgenommen haben, etwa zum Umgang mit seelisch oder körperlich beeinträchtigten älteren Menschen. Oft sind es alleinstehende, verwitwete Menschen, die Besuchsdienste in Anspruch nehmen. 

Vielfältige Aktivitäten

Es kann das einfache Gespräch sein, die Begleitung beim Spaziergang, das Vorlesen aus einem Buch, gemeinsames Kochen und Essen oder ein Ausflug ins Grüne – Besuchsdienste übernehmen in der Regel keine pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Sie haben aber eine beratende Funktion, wenn es z. B. um die Unterstützung bei Bankgeschäften, bei behördlichen Angelegenheiten, bei der Reisebuchung, dem Arztbesuch oder um die Vermittlung von hilfreichen Angeboten und Kontakten geht.

Ein Besuch zu Hause hilft natürlich auch bei der Einschätzung der Lebensumstände und Bedürfnisse der betreuten Person und somit bei der Vermittlung weiterer lebensorientierter Hilfen.

Das richtige Angebot finden

Besuchs- und Betreuungskräfte werden meistens über Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsorganisationen vermittelt, die sowohl bundesweit als auch regional tätig sein können.

Die Bezahlung erfolgt teilweise nach Stundensätzen oder im Rahmen einer Monatspauschale. Denn auch, wenn zumeist ehrenamtliche Helfer tätig sind, erhalten diese zumindest eine Aufwandsentschädigung. Ebenso ist in den Organisationen selbst natürlich die Planung und Organisation „hinter den Kulissen“ unverzichtbar.

Am besten informiert man sich direkt über den Ortsverband des jeweiligen Hilfsdienstes, der einem dann auch Auskunft darüber erteilen kann, ob ein Teil der Kosten für Besuchs- und Betreuungsdienste von Seiten der Kommune, der Krankenkasse oder der Pflegeversicherung übernommen werden kann.

Dies ist individuell unterschiedlich und hängt z. B. vom Grad der Pflegebedürftigkeit, vom gewählten Versicherungstarif oder auch von den Sozialleistungen vor Ort ab.

Welche Pflege einer Person zusteht, hängt vom Grad ihrer Pflegebedürftigkeit ab.

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