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Pflegeschulungen

Vielfach sind es die kleinen Tricks, die den Pflegealltag erleichtern. Schulungen über theoretische und praktische Kenntnisse können helfen, die häusliche Pflege routinierter und professioneller zu meistern.

Vorbereitende Schulungen sind hilfreich

Wer mehr weiß, kann besser helfen

Oft sind Angehörige oder ehrenamtliche Helfer mit ihren Pflegeaufgaben überfordert. Kein Wunder, denn viele Krankheitsbilder und deren Symptome erfordern Fachkenntnisse, die ohne vorbereitende Schulung nicht vorhanden und über Bücher nur schwer zu vermitteln sind.

In Pflegeschulungen erwerben Pflegepersonen theoretische und praktische Kenntnisse, die für die häusliche Pflege hilfreich bis unerlässlich sind. Die Teilnahme an einem solchen Kurs entlastet nicht nur die pflegenden Angehörigen, sondern sie erhöht vor allem auch die Qualität der Pflege.

Pflegebedürftiger und Pflegeperson profitieren somit im gleichen Maße davon.

Pflegeschulungen tragen dazu bei:

  • Pflegeaufgaben schneller, professioneller und routinierter erledigen zu können
  • Die Qualität der Pflege im Hinblick auf die Anforderungen des Pflegebedürftigen zu verbessern
  • Mit den seelischen und körperlichen Belastungen der Pflegetätigkeit besser zurechtzukommen
In Pflegeschulungen erwerben Pflegepersonen theoretische und praktische Kenntnisse.

PflegeTIPP

Thema der Sendung: Pflege positiv bewältigen

Es ist nicht leicht, wenn ein geliebter Mensch plötzlich zum Pflegefall wird. Damit ihre Angehörigen die bestmögliche Pflege erhalten, entscheiden sich viele Menschen dazu, die Pflege selbst zu übernehmen. Keine leichte Aufgabe, denn der Pflegealltag ist körperlich anstrengend und sehr zeitinstensiv. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden, ohne dabei die eigenen Bedürfnisse zurückstellen zu müssen.

Ob privat oder gesetzlich versichert – die Kosten für einen Pflegekurs trägt in der Regel die zuständige Pflegekasse bzw. -versicherung.

Passender Videobeitrag

Pflegekassen bieten kostenlose Schulungen an, mit denen Familienangehörige lernen können, wie man einen Menschen zu Hause richtigt pflegt.

PflegeTIPP

Thema der Sendung: Sturzprävention

Sie lauern überall: Stolperfallen. Für einen gesunden, jungen Menschen sind diese oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, doch herumliegende Kabel und hochstehende Teppichkanten, können schnell zur potenziellen Gefahrenquelle werden.
Wir zeigen Ihnen, wie sie Stolperfallen erkennen und diese schon mit einigen einfachen Handgriffen wirkungsvoll beseitigen können.

Der Austausch mit anderen ist sinnvoll

Fachkenntnis erwerben, Sicherheit erlangen

Pflegeschulungen werden bundesweit flächendeckend angeboten und finden meistens in den Räumlichkeiten eines Pflegedienstes oder einer Sozialstation statt. Manchmal ist auch eine Schulung in der häuslichen Umgebung sinnvoll, z. B. für die Unterweisung im Gebrauch von Hilfsmitteln. Auch die Anwesenheit bzw. das Mitwirken des Pflegebedürftigen selbst kann häufig von Vorteil sein.

Ein weiterer positiver Aspekt von Pflegeschulungen ist der Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen. Schon der Kontakt zu anderen Betroffenen und der damit verbundene Austausch können sehr hilfreich sein.

Die Kosten werden übernommen

Um die Kosten einer Pflegeschulung muss sich die Pflegeperson in aller Regel keine Gedanken machen. Im Normalfall werden diese komplett von der zuständigen Pflegekasse bzw. -versicherung übernommen. Das gilt nicht nur für pflegende Angehörige, sondern auch für ehrenamtlich tätige Pflegepersonen. Nähere Informationen zu Pflegeschulungen hält meistens auch die eigene Krankenkasse bzw. Krankenversicherung bereit.

Bedarfsorientierte Ausbildung

In Pflegeschulungen werden je nach Schwerpunkt die unterschiedlichsten Themen behandelt:

  • Umgang mit Demenzkranken bzw. geistig beeinträchtigten Menschen
  • Lagerung und Betten des Pflegebedürftigen
  • Körperhygiene, z. B. Intimpflege oder Waschung im Bett
  • Gestaltung des Pflegezimmers und Möglichkeiten der Wohnraumanpassung
  • Mobilisation aus dem Bett oder Rollstuhl heraus
  • Hilfsmittel und ihr richtiger Gebrauch
  • Krankenbeobachtung und Messung der Vitalfunktionen
  • Anleitung zum rückenschonenden Heben und Tragen
  • Umgang mit Körperausscheidungen
  • Tipps zur richtigen Ernährung und Medikamentenverabreichung
  • Vorbeugung von Zweiterkrankungen wie Druckstellen oder Lungenentzündungen
  • Information zu Entlastungsangeboten

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PflegeTIPP

Thema der Sendung: Dekubitusprophylaxe

Menschen, die bettlägerig oder zumindest in Ihrere Bewegung eingeschränkt sind, neigen zu Druckstellen. Durch die andauernde Druckbelastung kann es dann sogar zu Schädigungen der Haut kommen. Wir zeigen Ihnen einige einfache Tricks, die Ihnen dabei helfen, auf eine richtige Lagerung und eine gleichmäßige Druckverteilung zu achten.

Weitere Themen

Selbst pflegen?

Über zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt.

Formen der Pflege

Stationäre oder ambulante Pflege? Pflege- und Hilfsdienste erleichtern die Entscheidung.

Pflegepflicht­versicherung

Die Pflegereform schafft mehr Raum und Leistungen für Betroffene. Vor allem Demenzerkrankte profitieren von den Neuregelungen.

AFi KiDS

Alzheimer für Kinder verständlich erklärt: Was passiert eigentlich im Gehirn?

Zusätzliche Leistungen

Weitere Leistungen wie das Betreuungsgeld erleichtern Ihnen die Pflege.

Technische & bauliche Hilfen

Mit geeigneten Umbauten können Pflegebedürftige in der vertrauten Umgebung bleiben.

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