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Zusätzliche Leistungen

Wer mehr Beaufsichtigung und Betreuung benötigt, kann einen zusätzlichen Betreuungsbetrag in Anspruch nehmen.

Über die Pflegepflichtversicherung hinaus

Zusätzliche Leistungen bekommen

Über die monatlichen Leistungen der jeweiligen Pflegegrade hinaus können Sie bei Bedarf noch zusätzliche Leistungen der Pflegeversicherung beantragen.

Der Zuschuss für zusätzliche Betreuungsleistungen und zusätzliche Entlastungsleistungen wird sich ab 2017 durch das Pflegestärkungsgesetz II auf 125 Euro pro Monat erhöhen. Dann wird es nur noch im Ausnahmefall einen erhöhten Betrag von 208 Euro pro Monat geben.

Monatliche Betreuungsleistungen
Grundbetrag bis zu 100 Euro, erhöhter Betrag bis zu 200 Euro

Eine finanzielle Basis bildet den Ausgangpunkt für eine gute Pflege, in welcher der Patient aufblühen kann..

Pflegegrad berechnen

Sie möchten einen Pflegegrad beantragen?

Nach dem Krankenhausaufenthalt

Kurzzeitpflege

Für Übergangszeiten nach einem Krankenhausaufenthalt, bei Urlaub des pflegenden Angehörigen oder in sonstigen Krisensituationen bewilligt die Pflegekasse jährlich bis zu vier Wochen Kurzzeitpflege in einer vollstationären Einrichtung, wenn die häusliche Pflege vorübergehend nicht geleistet werden kann.

Pflegeaufwendungen pro Jahr
Für alle Pflegegrade bis zu 1.612 Euro seit 2015

Ersatzpflege

Verhinderungspflege / Urlaubspflege
Ist die Pflegeperson wegen Krankheit, Erholungsurlaub oder aus sonstigen Gründen an der häuslichen Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten für eine Ersatzkraft. Die so genannte Verhinderungspflege wird für maximal vier Wochen pro Jahr gewährt. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen bereits für mindestens sechs Monate im häuslichen Bereich gepflegt hat.

Pflegeaufwendungen pro Jahr
Für alle Pflegegrade bis zu 1.612 Euro seit 2015

Pflegehilfsmittel

Die Pflegekasse bzw. -versicherung stellen Pflegehilfsmittel und technische Hilfsmittel zur Verfügung, wenn dies die häusliche Pflege erleichtert, Beschwerden lindert oder eine selbstständige Lebensführung unterstützt.

Diese Hilfsmittel können unabhängig von Ihrem Pflegegrad beantragt werden, allerdings muss mindestens Pflegegrad 1 bestehen.
 
Zu den Pflegehilfsmitteln zählen Verbrauchsprodukte wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Inkontinenzeinlagen und weitere Hygieneartikel, die direkt beim Sanitätshaus oder bei der Apotheke bezogen werden.

Unter technischen Hilfsmitteln versteht man beispielsweise Pflegebetten, Lagerungskissen, Gehwagen oder Rollstühle. Größere technische Hilfsmittel überlässt die Pflegekasse bzw. -versicherung in der Regel leihweise.

Welche Pflegehilfsmittel von den Kassen übernommen werden, ist im sogenannten Pflegehilfsmittelverzeichnis gelistet. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt oder dem Pflegedienst beraten, welche Hilfsmittel in Ihrem Fall sinnvoll eingesetzt werden können.

Empfehlung:
Setzen Sie sich zunächst immer mit Ihrer Pflegekasse bzw. -versicherung in Verbindung, um die Kostenübernahme abzustimmen.

  

Entdecken Sie durch Pflegehilfmittel Ihre Lebensfreude wieder.

Zuschüsse/Zuzahlungen für Hilfsmittel
Bei den zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln übernimmt die Pflegekasse bzw. -versicherung bis zu 40 Euro pro Monat (seit 2015).

Bei technischen Hilfsmitteln ist eine Zuzahlung von 10 %, höchstens jedoch 25 Euro zu leisten. Wenn die Hilfsmittel von der Pflegekasse bzw. -versicherung geliehen werden, entfällt die Zuzahlung.

Pflegegeld berechnen

Errechnen Sie hier ganz einfach Ihren Anspruch auf Pflegegeld.

Wohnungsumbauten

Die meisten Wohnungen sind nicht auf die besonderen Anforderungen einer Pflegesituation ausgelegt. Daher werden Umbaumaßnahmen wie Türverbreiterungen, behindertengerechte Ausstattung des Bades, der Einbau eines Treppenlifts oder von Rollstuhlrampen, die die Pflege im persönlichen Wohnumfeld erleichtern, von der Pflegekasse bzw. -versicherung bezuschusst.

Zuschüsse pro Jahr (seit 2015)
Für alle Pflegegrade bis zu 4.000 Euro.

Rentensteuer berechnen

Sind Sie verpflichtet, Ihre Rente zu versteuern und eine Steuererklärung abzugeben?

Pflegeschulungen wahrnehmen

Kostenlose Pflegekurse

Die Pflegekassen bzw. -versicherungen sind verpflichtet, für pflegende Angehörige oder andere ehrenamtlich Pflegende kostenlose Schulungen anzubieten.

Pflegekurse
bieten konkrete Anleitung für die häusliche Pflege, aber auch Hintergrundinformationen und Beratung. Die Kursteilnahme steht allen Pflegenden offen, auch wenn die gepflegte Person keine Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält.

Bücher zum Thema

Deutscher Caritasverband (Hrsg.)

Günther Dingeldein, Martin Wahlers, Peer Frank

Krankheitskosten absetzen

Können Sie vielleicht einen Teil Ihrer Krankheitskosten von der Steuer absetzen?

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Palliativmedizin

Unheilbare Krankheiten im Endstadium: Diese Maßnahmen helfen weiter.

Tagesklinische Behandlung

Zu Hause wohnen plus ärztliche Fürsorge: Das bieten Tageskliniken.

Pflegegrade

Der individuelle Pflegebedarf entscheidet über die Einstufung.

Vor der Begutachtung

Eine gute Vorbereitung hilft Ihnen und dem Gutachter bei der Einstufung in den Pflegegrad.

Selbstständiges Leben ermöglichen

Reha-Maßnahmen erhöhen die Selbstständigkeit.

Besuchs- und Betreuungsdienste

Neben der eigentlichen Pflege sind soziale und mentale Fürsorge unverzichtbar.

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