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Alle Begriffe mit dem Buchstaben C

Die wichtigsten Begriffe zum Buchstaben „C“ kurz und prägnant erklärt: von Cholesterin bis Computertomographie.

C

Cholesterin

Cholesterin ist ein in allen tierischen Zellen vorkommender Naturstoff, der für den Zellstoffwechsel unerlässlich ist und die Zellwände stärkt. Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut (verursacht z. B. durch Fehlernährung oder Bewegungsmangel) steigert nach landläufiger Meinung das Risiko verschiedener Erkrankungen des Herzkreislaufsystems. In der Wissenschaft wird dieser Zusammenhang aktuell jedoch immer stärker angezweifelt.

Chronische Krankheiten

Chronische Krankheiten sind entweder das Ergebnis eines länger andauernden Verlaufs (mind. vier Wochen) oder haben eine dauerhafte Schädigung des Körpers zur Folge. Heilt eine Krankheit nicht aus oder kann die Krankheitsursache nicht beseitigt werden, gilt sie als chronisch. Typische Beispiele für eine chronische Erkrankung sind z. B. Alzheimer, Asthma, Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, Rheuma oder Morbus Crohn. Heute gelten fast 20 % aller Bundesbürger als chronisch krank.

Colitis ulcerosa

Bei der Colitis ulcerosa handelt es sich um eine chronische Entzündung des Dickdarms, die mit Geschwürbildung einhergeht und sich kontinuierlich ausbreitet. Die Symptome machen sich meistens schubweise bemerkbar und erfordern immer eine medikamentöse Behandlung. In schweren Fällen kann auch eine Operation notwendig werden.

Coma diabeticum

Das Coma diabeticum ist eine gefährliche Komplikation des Diabetes mellitus. Durch Insulinmangel kommt es zu einer schwerwiegenden Stoffwechselentgleisung, bei der die Betroffenen sich in einem komatösen Zustand befinden. Unbehandelt kann das Coma diabeticum zum Tod führen. Der Entstehungsmechanismus des Coma diabeticum ist für Diabetes mellitus Typ I und II unterschiedlich. Beide Formen können jedoch zu einer Schockentwicklung, einem Nierenversagen und Magen-Darm-Störungen führen. Warnsignale eines Coma diabeticum können sein: starke Müdigkeit und Schwäche, Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen, vermehrter Durst und häufiges Wasserlassen.

Computertomographie (CT)

Als Computertomographie bezeichnet man die rechnerbasierte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommenen Röntgenaufnahmen. Das so gewonnene, dreidimensionale Bild gibt Medizinern bessere Auskunft über eine eventuell vorliegende Erkrankung als eine zweidimensionale Aufnahme.

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