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Alle Begriffe mit dem Buchstaben E

Die wichtigsten Begriffe zum Buchstaben „E“ kurz und prägnant erklärt: von EKG bis Ergotherapie.

E

EKG (Elektrokardiogramm)

Mit Hilfe eines Elektrokardiogramms (EKG) werden in der medizinischen Diagnostik die elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern aufgezeichnet. Es lassen sich so vielfältige Aussagen zu Eigenschaften und Erkrankungen des Herzens treffen.

Embolie

Unter Embolie versteht man in der Medizin den teilweisen oder vollständigen Verschluss eines Blutgefäßes durch mit dem Blutstrom eingeschwemmtes Material. Dazu gehören körpereigene genauso wie fremde Substanzen, etwa Fetttropfen, Blutgerinnsel und Luftblasen.

Endoprothese

Endoprothesen sind Gelenkimplantate, die dauerhaft im Körper eingesetzt werden. Häufig wird in Folge einer Arthrose oder Gelenkfraktur eine solche Prothese eingesetzt. Nach der Operation kann das Gelenk seine frühere Funktionsfähigkeit wiedererlangen.

Endokrinopathie

Die endokrinen Drüsen des Körpers sind der Produktionsort der Hormone. Von dort aus werden sie in die Blutbahn abgegeben, um im Körper ihre Wirkung zu entfalten. Eine Endokrinopathie ist eine Erkrankung, bei der eine Störung dieses endokrinen Systems vorliegt. Diese Störung kann sich auf die Produktion oder Regulation des entsprechenden Hormons beziehen. Es kann aber auch eine übermäßige Hormonproduktion, z.B. durch einen Tumor, zugrunde liegen.
Zu den Endokrinopathien gehört unter anderem der Diabetes mellitus.

Enterale Ernährung

Enterale Ernährung ist eine Form der künstlichen Ernährung. Sie wird bei Patienten angewandt, die nichts essen können oder dürfen, z. B. bei bestimmten Erkrankungen oder Verletzungen sowie nach Operationen. Die Nahrung wird den Patienten hierbei in Form spezieller Nährstofflösungen mittels einer Magensonde zugeführt, die über Nase und Rachen in den Verdauungstrakt führt oder via PEG-Sonde direkt durch die Bauchdecke.

Enzephalitis

Eine Enzephalitis ist eine entzündliche Erkrankung des Gehirns, die meistens durch Viren, aber auch durch Bakterien hervorgerufen wird. Sie tritt oft als Begleiterscheinung anderer infektiöser Krankheiten (z. B. Grippe) auf.

Ergotherapie

Die Ergotherapie (sinngemäß Beschäftigungs- und Arbeitstherapie) dient der Wiederherstellung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit im Rahmen der medizinischen Rehabilitation. Aufgabe der Ergotherapie ist somit die Wiederherstellung verloren gegangener sensomotorischer Fähigkeiten und die Behandlung neuropsychologischer Defizite. Sie kommt besonders häufig bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems zum Einsatz und schließt im weitesten Sinne die Lücke zwischen Physiotherapie und Psychotherapie.

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